17.01.
G: Was bleibt den sensiblen Seelen anderes, als Gedanken-Seefahrer zu werden; als sich hinauszuwagen in das Offene, in dem der Wind der reinen Möglichkeit weht? Luft holen und frei durchatmen können diese wenigen Begabten nur auf solcher See und in einem Zustand, der sie über Wasser hält und trägt – aber nicht im festen Sinne trägt, sondern in einem überleitenden. Nur in Booten, besser in Nussschalen, sind die sensiblen Seelen gut aufgehoben. Dort fehlt die Illusion der Festigkeit und der Boden unter den Füßen bleibt bewegt.
W: „…Gefühl der Unwirklichkeit der Umgebung. Dies Gefühl habe ich einmal gehabt, und Viele haben es vor dem Ausbruch von Geisteskrankheiten. Alles scheint irgendwie nicht real; aber nicht, als sähe man die Dinge unklar, oder verschwommen; es sieht alles so aus wie gewöhnlich…“ (S. 32)
G: Das Meer der Möglichkeiten ist weit und tief. Man kann darin ertrinken. Vor dem Ertrinken muss der Gedanken-Seefahrer sich schützen. Teil hat er am Unendlichen. Er verstrickt sich dabei nicht in Widersprüche, denn wissen muss er nichts von Unendlichkeit – er hat sie in sich!
N: „…In des Wonnemeeres
wogendem Schwall,
in der Duft-Wellen
tönendem Schall,
in des Weltathems
wehendem All —
ertrinken — versinken —
unbewusst — höchste Lust!…” (S. 140)
G: Im Boot herrscht die Möglichkeit. Sie tritt mit gleichem, festen Blick an die Seite der Wirklichkeit. Wirklich ist nur der dünne Film, die Oberfläche, die Haut, auf der das Boot tanzt. Die sensiblen Seelen sind hier wie Wasserläufer. Sie sinken nicht ein, spüren aber die Bewegung deutlich. Seekrank werden sie dabei nie – im Gegensatz zu den Landratten, die sich nur ab und an und nur in Ufernähe ins Boot wagen.
G: Sollen Menschen wie Wasserläufer sein und auf einem hauchdünnen Film tanzen zwischen den Unendlichkeiten des Meeres unter ihnen und den Unendlichkeiten des Himmels darüber? Vehikel brauchen sie zu solchen Seefahrten. Sie scheinen nicht von Natur dazu geschaffen, Wasserläufer zu sein. Auch sind sie gebannt an die Oberfläche, auf der ihre Vehikel fahren. Sie trägt den Namen Wirklichkeit.
G: Viele bleiben lieber an Land. Sie sehen nur hinaus aufs Meer und umstellen sich, bauen Dämme. Sie suchen die Sicherheit oder die Illusion davon. Eine Kultur der freiwilligen Selbstbeschränkung macht das leicht. Wer ist eigentlich der Phantast? Derjenige, der die permanente Bewegung spürt und dafür belächelt wird oder derjenige, der sie weitgehend ausblendet?
P: (neuer Mitspieler) „…Denn, was ist zum Schluss der Mensch in der Natur? Ein Nichts vor dem Unendlichen, ein All gegenüber dem Nichts, eine Mitte zwischen Nichts und All. Unendlich weit entfernt von dem Begreifen der äußersten Grenzen, sind ihm das Ende aller Dinge und ihre Gründe undurchdringlich verborgen, unlösbares Geheimnis; er ist gleich unfähig, das Nichts zu fassen, das ihn verschlingt…“ (S. 41)
G: Eine Mitte zwischen Nichts und All ist der Mensch, sagt P. Auf dem dünnen Film unter seinen Wasserläuferfüßen ist er ein Grenztänzer, kein Überschreiter. Seine Vehikel kann er bauen und auch die Unterschiede ahnen, in die sein Zwischen ihn zu allem Übrigen stellt. (Fortsetzung folgt)
Zitate:
N: Friedrich Nietzsche: Kritische Studienausgabe, Band 1; München 1999
P: Blaise Pascal: Pensées. Über die Religion und über einige andere Gegenstände; Wiesbaden 2001
W: Ludwig Wittgenstein: Werkausgabe; Band 7, Frankfurt am Main 1984
Phantast ist er wohl kaum,derjenige,der das Nichtrationale ausblended,und aus vermeintlichen Sicherheitsgruenden nur noch das Rationale gelten lassen will,aber irrational verhaertet und damit geisteskrank.Eine folgenreiche Strategie,die sich ihr eigenes Wirtschaftssystem geschaffen hat und im Begriffe ist die Natur in ihrem Todeswahn.mitzuziehen in ein leblos kalt ummauertes Sicherheitsportal.
Diese ohnmaechtige Krankheit,trachtet wie jede gute Krankheit nach vollstaendiger Uebernahme des Wirtes um gemeinsam mit diesem zu grunde zu gehen.Mal angenommen,der Entstehungsort der Wirklichkeit ist der individuelle Mensch,so waere die Zeche mit der ewigen Finsterniss fuer dieses Individuum beglichen und die Allmacht wieder hergestellt.Alle uebrigen gesunden Naturen ziehen ungehindert ihre Bahnen und schaffen neue Wirklichkeiten.
Joseph Beuys wurde einmal gefragt,weshalb denn die Blutwurst fuer ihn ein Symbol fuer die Ganzheit sei.”Dann schneiden sie mal ein Stueck davon ab,dann ist sie nicht mehr ganz.”
Hallo Herr Dinekli,
habs auch gerade “getwittert” ( http://twitter.com/Grothaus_PR ):
“Poeten-Moral: Lieber ein Mal möglich, als hundert Mal wirklich!”
Den freiwillig selbstbeschränkten Ratiobeharrer nennen Sie den eigentlich Wahnsinnigen. So hart hab ich es nicht schreiben wollen, aber die Richtung gehe ich mit…;-)
Sie haben sicher recht: nicht zu lange damit verbringen, den Unsinn anderer zu betrachten, sondern lieber versuchen, auf Kurs zu bleiben!
„…Es giebt noch eine andere Welt zu entdecken — und mehr als eine! Auf die Schiffe, ihr Philosophen!…“ (Nietzsche; KSA 3, S. 529)
Beste Grüße, CJG
Ja, Leinen los und auf die flugrostigen Kaehne-wenn wir untergehen in den tosenden Wogen werden wir bald den Grund umpfluegen.
Wer will schon staendig Opfer sein und sei es nur sein Eigenes.
Opfer und Zwischen
Im Zwischenreich ist der Mensch nicht allein.Zwei uebernatuerliche Gesellen ziehen und zerren und haben ihren hoellischen Spass dabei.Der Eine von Oben,der Teufel des Hochmutes,der Andere,der Teufel der Traegheit,von Unten.Wollen sie den Gottgleichen straucheln sehen,ihm die Balance rauben oder ist es der Wankelmuetige,Unanstaendige,der sich an ihnen geradezu aufrichtet?
Wer ist wer in dieser Tragikomoedie?
Ist man also doch nicht allein, nach Ihrer Meinung? Wie verwinden wir die Aufklärung, wie den Tod Gottes? Selbstbestimmt und mit säkularisierten Restspuren – direkt hinein in den Nihilismus – direkt hinein in die Tragigkomödie? Oder selbstbestimmt und ohne außermenschliches Bezugssystem und auch ohne moralisierende Reste im Denken? Hochmut und Trägheit als die Enden, die am Menschen zerren; als die Pole, die ihn ausrichten? Gibt es denn nur die Teufelei? Oder sind das am Ende gar keine unanständigen Dinge? Und doch, was machen wir mit der enormen Kraft, die noch in uns wohnt? Die Kraft, die es schafft, Berge zu versetzen? Die Kraft, die es schaffte, herrliche Bauwerke zu errichten – wie den Kölner Dom und andere? Ist diese Kraft Beweis für Gott oder nur Beweis für die Einbildungskraft des Menschen, dass es einen Gott geben müsste? Tragik bedeutet, dass das Ende unausweichlich vor Augen steht und es im Handeln kein Entrinnen gibt. Wie Kassandra mit dem Fluch geschlagen, zu wissen, ohne Ändern zu können…
Ich dachte eher an die Tragik des Augenblickes,wenn wir alles Entscheidende verwechseln,was dann eben diese unfreiwillige Komik erzeugt,zur Freude aller Teufel,von denen wahrscheinlich noch mehr Verwandschaft ,auch engelgleiche Kumpane und tolpatschig besserwisserische Goetter,unsere Wege teilen und saeumen.
Was wirklich wann unanstaendig sei ist ja aus unterschiedlichen Blickwinkeln des lebendigen Kosmos noch zu klaeren.
Die Kraft ist tatsaechlich vorhanden und auf ihre Weise in der belebten und unbelebten Natur einzigartig,was nicht nur Tieren und Steinen,sondern auch Goettern soviel Respekt wert ist,dass man uns weitgehend gewaehren laesst in diesem abenteuerlichen Zwischenreich,mit der fragwuerdigen Halbzeitbilanz,dass wir unsere Nasen und Koepfe an den Steinen blutig hauen und die Tiere nicht ehren,wie sie uns,anstatt unsere viel zu selten erprobten Wunderkraefte anzuwenden.Ungeduld mag wohl dem Goettlichen nicht zu eigen sein,scheint mir jedoch fuer unsere irdische Existenz gemach gemach von Noethen.
Schöne Bilder von einer Kraft, die selbst die Götter umschließt, von tollpatschigen Exemplaren unter ihren und auch vom Kindergarten, den wir Menschen bewohnen. Dabei bilden wir uns doch ein, erwachsen zu sein…
Erwachsene sind ueberfluessig!
Die Sprache ist das wertvollste deutsche Gut und das Einzige.Dafuer ist sie derart himmlisch,dass es leicht fallen sollte die verwunschenen Staatsgrenzen endlich aufzugeben und einzusehen,wie toericht und anmaassend es ist auf einem verharschtem Stueck Boden zu beharren,,wenn die unvergleichlich sanfte und reine Anmut von Engelszungen dir behende den rasantenTakt und geschmeidige Tiefe des Universums erhellen will.
Nur durch die Kenntniss dieser historischen Unausgewogenheit von Aufgabe und Erfuellung der deutschen Existenz laesst sich die Armseeligkeit solcher Worte wie “Erwachsener” und “Erziehung” verstehen,die ein reifes den Anforderungen des Lebens maechtiges Wesen,sowie den heiligen Wandel auf diesem Pfad,bezeichnen sollen und leider an die Herstellung und Beschaffenheit einer beliebten tropfenden Todeskultutensilie gemahnen,welche auf begrenzte Zeit ein kleines Licht sendet.
Erfüllung deutscher Existenz…Die Musik hat doch auch diesen Rang. Sie ist noch durchlässiger und freier, nimmt und verlässt Struktur in einer einzigen Bewegung. Kann “rasanten Takt und geschmeidige Tiefe” mit Leichtigkeit abbilden. Viel über die deutsche Seele habe ich gelernt bei R. Safranski: “Romantik”. Kann ich nur empfehlen.
Die Grenzen zwischen Sprache und Musik sind/sollten fliessen und die Musik ist wohl eine hoeher entwickelte “Ansprache”.Durchaus ein “deutsches” Thema,nicht zuletzt weil wir bei ernsthafter Konzentration auf’s Musikalische das Schlachtfeld des Nationalismus verlassen muessen/sollten,was dem gemeinen Deutschen mehr als alles Andere gut ansteht,will er nicht Perlen vor die Saeue werfen,wie z.B.Richard Wagner.
Mein Verweis auf die magischen Qualitaeten der deutschen Sprache sollte ja genau dieses Thema der deutschen Seele in jedermanns Blickfeld ruecken,insofern,diese eben fast jedem Zugang gewaehrt,waehrend fortgeschrittenes musikalisches Denken seltenst,am allerwenigsten bei gefeierten Berufsmusikern,zu finden ist.
Musik ist also ein deutsches Thema,taugt aber nicht als solches,weil es die Ueberwindung des nationalen voraussetzt und Transzendenz nicht nur abbildet,sondern im Verein mit dem Musizierenden,Transzendz ist.
Da ich persoenlich mit einer tuerkischen und einer deutschen Seele gesegnet bin ist fuer mich Musik auch Herzensangelegenheit,da ich mit und in ihr die Wiedersprueche dieses Zwillingsdaseins in Leichtigkeit zu loesen vermag.
Um allen denkbaren Missverstaendnissen vorzubeugen,ist “Musik” nicht zu verwechseln mit unterschiedlichen Systemen unter deren Zuhilfenahme Menschen sich ihr zu naehern trachten oder sie einfach nur verscherbeln wollen.
Durch googeln der Frage”Was ist Musik”kam ich in diesen Blog.
Ist dieses jemals mit Worten erklaert worden und geht das ueberhaupt?
“Musik denken” heißt eine Kategorie in meinem Blog. Die Frage, ob man Musik be-schreiben kann ist gut. Wenn ich das versuche und hinterher lese, wird deutlich, dass es der Text selbst ist, der musikalisch wird. Es dämmert mir mittlerweile immer stärker auf. Man kann musikalisch schreiben. Das ist Musik, ohne Töne (es sei denn, man liest laut). Be-schreiben ist dann bestenfalls Umhüllen, aber keineswegs Festlegen. Musikkritiken sind dann gut, wenn sie poetisch werden und im besten Sinne unklar, diffus, nebelig. Um Musik be-schreiben zu können, muss man zur Musik werden.
Ihre türkisch-deutsche Herkunft bzw. der Kulturmix ist da sehr vorteilhaft, denn die islamische Kultur hat dieses Prinzip wunderbar umgesetzt. Die Kalligraphien sind Offenbarungen, genauso wie die Ornamente an den Bauwerken oder die Gedichte. All das ist im Grunde Musik! Eine wunderbare Ausstellung in Berlin ist gerade zu Ende gegangen. Magisch und ein Gesamtkunstwerk ist die islamische Kultur : “Taswir – Islamische Bildwelten und Moderne” http://bit.ly/37gs6y
Meine tuerkische Seele ist mit dem Islamischen vertraut,aber gruendet auf der nomadischen Herkunft der Turkvoelker aus Innerasien.
DIe Tuerken sind uebrigens das einzige Islamische Volk,dass sich niemals dem Joch einer Fremdherrschaft ergeben hat,ausser dem Islam.
Ich persoenlich denke, der Islam ist fuer die Turkei aehnlich ueberfluessig und kontraproduktiv,wie die nationalistische Parteiendiktatur fuer Deutschland.
Wie ich ueberhaupt nationalistische und religioes sektiererische Systeme zutiefst verabscheue,da sie keine praktikablen Zukunftskonzepte fuer Probleme,die sie groesstenteils selbst erzeugt haben,bieten koennen.
Wenn man die Verwendung von Systemen zur lebensfaehigen Gestaltung des Miteinanders als Kultur bezeichnen wuerde,so kommt man kaum drumherum einen Grossteil der Traditionen,die das Bild unseres Planeten heute praegen Unkultur zu nennen.
“Ein Volk laestert ueber das Andere und Alle haben sie recht”SCHOPENHAUER
Also wenn sie mir eine Freude machen wollen,nehmen sie den Kulturmix wieder zurueck und wir einigen uns auf so was aehnliches wie “Ueberkulturell”.oder “Urkulturquell”da atmet die Weite der Steppen und mein Herz mit.
Ein Nomade sind Sie. Noch ein Grund mehr, Sie zu schätzen! Eines meiner Schlüsselbücher ist das Nietzsche-Lesebuch von Gilles Deleuze. Auf den Seiten 119-121 stehen “goldene” Sätze: “…Der Nomade mit seiner Kriegsmaschine widersetzt sich dem Despoten mit seiner Administrationsmaschine (…) Aber auch der Nomade ist nicht notwendig jemand, der sich bewegt: es gibt Reisen auf der Stelle, Reisen an Intensität (…) Das Grundlegenste an Nietzsche ist vielleicht das Ausmaß seines Bruches mit der Philosophie, wie es im Aphorismus erscheint: aus dem Denken eine Kriegsmaschine gemacht zu haben, aus dem Denken eine nomadische Macht gemacht zu haben…”
Sie haben sicher recht. Die Türkei ist ein laizistisch geprägtes Land. Gern sehe ich künftig primär den überkulturellen Nomaden in Ihnen und nehme den Kulturmix zurück. Dennoch ist die Verbindung von Musik, Poesie, Baukunst, Schriftkunst mir noch nie so deutlich geworden, wie im Islam. Die Welt ist dort quasi Gesang. Hier ein Link zu einem älteren Blogartikel von mir: http://www.logeion.net/?p=84
Ich würde mich nicht gerade als religiösen Menschen betrachten, dennoch bin ich angeregt von so einem Grad an Verbindung zwischen den Künsten. Im Islam ist der Schreiber zur Musik geworden, dort singt man die Welt und will sie nicht vermessen und in stapelfähige Quadrate portionieren.
Musik ist emotional und für mich damit in Worte nicht zu fassen.
Ich kann sie mit Worten bestücken, doch würden diese niemals das ausdrücken, das erfassen, was sie selbst auslöst und hervorbringt.
Worte sind – so emotional sie auch (gerade in der deutschen Sprache) geschrieben werden – niemals so ausdrucksvoll und berührend wie Musik.
Andere Sprachen kommen der Musik näher, teilweise sehr nahe, sind jedoch immer noch nicht so vollkommen wie sie.
Hallo Eva, danke für Deine Gedanken.
Ich erfahre die Kraft der Sprache als ganz enorm und denke hier gern zurück an gigantisch gute Theaterstücke, die einem permanent Schauer über den Rücken jagen – z.B. “Die Perser” von Aischylos im Berliner DT. Wenn Worte gesprochen werden, können sie sich in eine Verwandtschaft zur Musik begeben und auch eine ähnliche Wirkung erzeugen. Nicht jedes Wort muss dabei zum Gesang werden. Es scheint “Zwischenstufen” zu geben.
Auch finde ich im Wort “emotional” zu wenig für das, was ich von Zeit zu Zeit mit Sprache erlebe – z.B. beim Rezitieren von Hölderlin. Klang hat eine wesentliche Bedeutung in diesen Wirkungsfelden, denke ich. Es scheinen die Höhen oder Tiefen zu sein oder das kontiniuerliche Fließen, das einen zu Beginn in den Bann zieht und am Ende ratlos zurückläßt.
Das bestechende an Musik ist ihre Unbestechlichkeit,sie laesst sich erleben,aber nicht interpretieren.Diese Unschuld geht der Sprache,so sehr sie sich ihrem musikalischem Ursprung auch wieder anzunaehern vermag,allemal ab.
In der Sprache naehern wir uns dem verborgenen Menschen in uns.
In der Musik gehen wir gleichzeitig zurueck und vorwaerts in den heilsamen Schoss der Natur.
Die Sprache ist unsere Macht.
Die Musik ist die Macht an Sich.
Wie schoen-ein praktisches Beispiel fuer das ideologisierende Dilemma der Sprache hat die missmutige Scheere der Angst in diesen (B)log getrieben.
cjg-was ist geschehen?
lassen wir es jetzt so stehen?
ORGANON
Einerlei was Menschen schwaetzen
ob sie beten oder hetzen
ob sie murmeln oder schreien
nie wird der Logos uns verzeihen
wenn was Natur gefluestert und gesagt
der Mensch nicht staendig hinterfragt.
Ich lade sie ein mir beim Klavierspielen zuzuhoeren,da kann man die wildesten Sachen machen ohne dass je eine Obrigkeit sich dran stossen koennte.
“…In der Sprache naehern wir uns dem verborgenen Menschen in uns. In der Musik gehen wir gleichzeitig zurueck und vorwaerts in den heilsamen Schoss der Natur. Die Sprache ist unsere Macht.
Die Musik ist die Macht an Sich…”
Toll!